Tierisches Leopardenbrot

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Letztens habe ich in einer der veganen Backgruppen ein Rezept für ein Leopardenbrot gefunden und musste es natürlich gleich ausprobieren 🙂 Vor allem für Kinder ist dieses Brot eine super tolle Sache! Ich habe mich jetzt hier für ein süßes Brot entschieden, dank der Hefe schmeckt das Brot wie eine leicht schokoladige Variante vom Hefezopf 😉 Nur halt als Brot. Wer es lieber als herzhaftes Brot möchte, der lässt den Zucker weg.

Wer gerne Bananenbrot isst, kann natürlich auch noch reife Bananen in den Teig geben. Dann ca. 4 Reife Bananen benutzen, die Pflanzenmilch weglassen und den Zucker nach Geschmack reduzieren.

Leopardenbrot

Für eine 30 cm Kastenform braucht man:

  • 275 ml Pflanzenmilch
  • Prise Salz
  • Wer mag: Mark einer Vanilleschote (siehe Tipp!)
  • 25 g Speisestärke
  • 50 g vegane Margarine
  • 400 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 25 g Vanillezucker
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 30 g Backkakao
  • 1-2 EL Pflanzenmilch

Tipp: Die Vanilleschote kann man noch benutzen um Vanillezucker selber zu machen! Also nicht wegwerfen 🙂
Wer richtig süßes Hefebrot haben möchte, der kann natürlich mehr Zucker in den Teig geben und wer es lieber weniger süß mag, der lässt den Zucker weg.

Was muss man machen?

Leopardenbrot Kastenform

  1. Die Pflanzenmilch mit dem Salz, dem Mark einer Vanilleschote und der Speisestärke in einem Topf erwärmen. Mit einem Schneebesen gründlich umrühren und warten bis die Masse fest wird (geht schnell!). Jetzt die Margarine hinzugeben, alles mit dem Schneebesen umrühren und den Topf vom Herd nehmen.
  2. Nun wartet man bis die Masse abgekühlt ist (bei mir etwa 20 Minuten).
  3. Zur Masse gibt man jetzt das Mehl, die Hefe, den Zucker und Vanillezucker. Alles zu einem Teig verkneten
  4. Den Teig halbieren und eine Hälfte zur Seite stellen. Die andere Hälfte nochmals halbieren. Man hat nun eine große Teigkugel und zwei kleine Teige.
  5. Einen von den beiden kleinen Teigen vermischt man mit 10 g Backkakao + 1/2 EL Pflanzenmilch. Den anderen kleinen Teig vermischt man mit 20 g Backkakao und 2 EL Pflanzenmilch. Alle Teige haben nun eine unterschiedliche Farbe (normal, hellbraun und dunkelbraun).
  6. Den Teig gehen lassen bis er sich verdoppelt hat (etwa eine Stunde).

leopardenkuchen

Nun muss der Teig verarbeitet werden:

  1. Aus allen drei Teigen formt man 8 gleichgroße Stücke. Hierfür habe ich den Teig etwas plattgedrückt und mit einem Messer in 8 Stücke geschnitten.
  2. Die Stücke vom hellbraunen Teig formt man nun zu langen „Würstchen“. Die dunkelbraunen Kugeln formt man ebenfalls zu langen Würstchen und rollt diese anschließend mit einem Nudelholz platt. Mit dem ganz hellen Teig macht man das gleiche wie mit dem dunklenbraunen Teig.
  3. Nun rollt man das hellbraune Würstchen im dunkelbraunen Teig ein und schlägt den hellen Teig außenrum. Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht 🙂 Siehe Bild. Es muss absolut nicht perfekt sein, die unregelmäßigkeiten sehen nach dem Backen total gut aus. Hier und da habe ich kleine Teigreste zwischen die Würste gelegt um es extra unregelmäßig zu machen.
  4. Die Kastenform einfetten und die Röllchen unregelmäßig und chaotisch in die Form legen.Bei mir waren die Würstchen etwas zu lang, so dass ich diese abschneiden konnte und letztendlich aus den Resten noch 2 weitere Röllchen formen konnte.
  5. Die Kastenform abdecken und nochmals 60 Minuten gehen lassen.
  6. Bei 175 Grad Umluft (190 Grad Ober- und Unterhitze) für 40 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Sollte das Brot zwischendurch zu dunkel werden, dann sollte man die Form zwischendurch unbedingt mit Alufolie abdecken und weiterbacken. Ich habe das Brot schon nach etwa 20 Minuten mit Alufolie abgedeckt.

Leopardenbrot

Leopardenbrot süß
Schaut auch gerne auf der Facebookseite vorbei 🙂


17 Kommentare zu “Tierisches Leopardenbrot

  1. Hallo Tine! Ich liebe deine Seite wirklich; du begleitet mich quasi von meiner veganen Anfängerzeit vor 1,5 Jahren bis heute. Dieses Leobrot kursiert ja seit einiger Zeit durch Facebook – natürlich musste ich es auch nachbacken (Immer dieser Gruppenzwang… 😉 ) und war von dem Ergebnis echt enttäuscht. Es war furchtbar trocken! Und den Teig zu verarbeiten war ein echter Akt, weil er unheimlich klebrig war.

    Naja, lange Rede, kurzer Sinn: Weil tatsächlich ALLE Rezepte, die ich bisher von dir hatte, gelungen sind, versuche ich mich doch nochmal daran und gebe noch Bananen in den Teig. Ein super Tipp, danke dafür! 🙂

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende,

    Mia

    • Hi Mia,

      ja stimmt, das Rezept kursiert zur Zeit in Facebook 🙂 Wie im Beitrag geschrieben, habe ich das Rezept auch von dort. Am Anfang war der Teig bei mir auch eher nicht so gut, deswegen habe ich die Mengenangaben angepasst. So hat es am Ende gut geklappt und allen geschmeckt 🙂 Wichtig ist bei diesem Rezept, dass die Zuckermenge auf den jeweiligen Geschmack angepasst wird. Mein Mann z.B. hätte das Brot gerne noch süßer gehabt (wie Hefezopf), ich persönlich fand es so aber genug. Und im Rezept auf Facebook ist es glaube ich weniger Zucker. So sind Geschmäcker halt verschieden.

      Freut mich auch sehr zu hören, dass du schon so lange Rezepte von mir backst <3 🙂 Danke für dieses liebe Feedback 🙂

      LG Tine

  2. Hallo Tine,
    gestern habe ich mich an dem tollen Leopardenbrot versucht, doch leider ist er nicht so gut geworden wie bei dir. Hauptproblem war die Hefe, die sich einfach geweigert hat aufzugehen. Hast du eine Idee woran das liegen könnte?
    Zudem habe ich wohl aus Versehen 2 Mal gleichfarbigen Schokoteig gemacht und ihn auch nicht mehr heller gekriegt, weswegen es letztendlich ein invertiertes Leopardenbrot wurde 🙂 Sieht aber auch schick aus. Vom Geschmack her ist es aber trotz nicht aufgegangener Hefe sehr lecker!

    • Hey Julia,

      ich hatte das auch schon mal mit Hefeteig 🙁 Ist deine Hefe noch haltbar?
      Oder war dein Wasser bzw. die Pflanzenmilch zu heiß? Soll ja nur Zimmertemperatur sein. Hefe mag es nicht, wenn es zu warm wird. Und den Teig dann gründlich durchkneten 🙂
      Hast du den Teig lang genug ruhen lassen?

      LG Tine

  3. Ich habe das Brot gestern für meinen Sohn gebacken (mit Dinkelmehl). Ich fand den Teig sehr klebrig und musste viel Mehl draufstreuen, damit ich ihn überhaupt rollen konnte. Gibt es noch einen Tip wie man den Kakao mischt? Das fand ich gar nicht einfach. Aber das Resultat war trotzdem gut. Nur würde ich bei einem nächsten mal noch weniger Zucker benutzen.

    • Hi Nina,

      ich nahm Weizenmehl, aber es sollte mit Dinkelmehl auch gut klappen. Beim ausrollen von diesem Hefeteig braucht man eigentlich kein Mehl, zumindest bei mir hat es ohne Mehl gut geklappt. Aber das ist ja immer unterschiedlich, kommt immer drauf an welches Mehl man benutzt, welche Flüssigkeit, welche Margarine usw. Dadurch kann der Teig dann bei jedem unterschiedlich ‚klebrig‘ sein. Aber mit Mehl konntest du ihn dann ja trotzdem ausrollen.
      Und den Kakao muss man einfach gut unterkneten. Hefeteig mag es gut geknetet zu werden. Also einfach Kakao drauf und loskneten. Dauert ein wenig, lohnt sich aber.

      LG Tine

  4. Vielen Dank zunächst für das schöne Rezept. Eine gute Idee, die ich heute ausprobiert habe. Im Rezept ist von 8 Strängen die Rede, aus denen der Kuchen gebildet wird, im Foto sind aber deutlich 12 oder mehr zu sehen, was man also auch berücksichtigen sollte. Das Verhältnis des Kakaos ist nicht richtig, bei mir war dort kein Farbunterschied zu sehen. Ich möchte das nächste Mal nicht 10 u. 20g sondern besser 5 u. 40 g nehmen. Bei mir ist der Teig gut gegangen, in der Form sogar über Nacht. Den Ofen auf 50Grad heizen und den Kuchen am besten in der abgedeckten Form so lange stehen lassen und am nächsten Tag backen. Geht wunderbar auf!! Wir fanden den Kuchen auch ungewohnt trocken aber haben gezuckerte Erdbeeren dazu gereicht und das war dann prima!

    • Hey Dörte 🙂

      Vielen Dank für dein Feedback.

      Wegen den Strängen: Im Text steht doch, dass ich aus den Resten noch weitere Stränge bilden konnte. Außerdem habe ich hier und dort noch extra Reste dazwischen gelegt damit es unregelmäßiger aussieht.

      Lg Tine

  5. Hallo,

    wenn ich den Teig mit Bananen anstelle der Pflanzenmilch nehme, wird die Banane dann genauso aufgekocht oder wird es dann anders zubereitet?

    Lg

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